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Expressiver Realismus Die Malerei der verschollenen Generation
Der Begriff „Expressiver Realismus“ wurde von dem Marburger Kunsthistoriker und Sammler Rainer Zimmermann (1920-2009) geprägt, der damit eine bislang in der Malerei des 20. Jahrhunderts vernachlässigte Kunstströmung bezeichnet. Er skizziert das geistige Klima zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg und zeigt auf, wie viele Künstler mit dem Jahrgang 1890-1914 von den Ereignissen der beiden Weltkriege überrollt wurden und nach 1945 künstlerisch als überholt galten.
Die Münchner Malerin Karoline Wittmann teilt mit dieser verschollenen Generation deren Schicksal. So verlor sie im 2. Weltkrieg durch Bombenangriffe nicht nur große Teile ihres Frühwerks beginnend ab 1933, sie hatte im Kunstbetrieb nach 1945 keine Chance auf Anerkennung und zudem wurde ihre Schaffenskraft 1965 jäh nach jahrelanger Nervenkrankheit und deren Behandlungsmethoden beendet. Ihr Nachlass umfasst ca. 340 Ölbilder sowie Aquarelle, Radierungen und Zeichnungen.
Die Bilder von Karoline Wittmann befinden sich an folgenden Orten: Kunsthalle Schweinfurt, Sammlung Joseph Hierling, www.expressiverrealismus.de Museum Baden, Sammlung Gerhard Schneider, www.verfemte-kunst.de Bürgerstiftung für verfemte Künste, Solingen, www.verfemte-kunst.de Staatliche Graphische Sammlung München, www.sgsm.eu Kunsthalle Schweinfurt, www.kunsthalle-schweinfurt.de Galerie Georg van Almsick, Gronau, www.galerie-vanalmsick.de
Aktuelle Informationen auch bei www.kettererkunst.de
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